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Wärme- und Kälteanwendungen

Als Thermotherapie können Wärme- und Kälteanwendungen die inneren Organe beeinflussen. Man unterscheidet Wärmezufuhr (Wärmetherapie) und Wärmeentzug (Kryotherapie). Bei Traumen und akuten Entzündungen wird Kälte, bei chronischen Entzündungen und Entzündungen von Schleimhäuten sowie bei Muskelverspannungen wird Wärme angewendet. Wärme bewirkt: Müdigkeit, Senkung des Muskeltonus von glatter Muskulatur und Skelettmuskulatur, Zunahme der Durchblutung durch Gefäßweitstellung, Analgesie (Schmerzlinderung) wegen Muskelentspannung und Durchblutungssteigerung. Kälte bewirkt: Erhöhung der Wachsamkeit, allgemeine Unterkühlung macht schläfrig, Zunahme des Muskeltonus, Abnahme der Durchblutung durch Gefäßengstellung und damit Blutstillung, gefolgt von reaktiver Hyperämie (Zunahme der Durchblutung nach Kältereiz), Analgesie durch Kälteanästhesie, Entzündungshemmung (weil kühlend und abschwellend), Fiebersenkung.

Fangopackung Preis 7,00 €
Kryotherapie Preis 7,00 €